Die Wege und Ziele der drj

 

Ehrfurcht vor dem Leben

  • Verantwortungsbewusster Umgang mit allem Lebendigen, Toleranz und Friedensliebe,
  • Gemeinschaft junger Menschen, welche die Entwicklung der Persönlichkeit fördert,
  • Naturerfahrung auf Lager und Fahrt,
  • Geistige Auseinandersetzung in Seminar und Gesprächskreis,
  • Schöpferische Lebensgestaltung mit Musik und Tanz, Spiel, Sport und künstlerischem Schaffen,
  • Demokratische Ordnung als Grundlage menschlichen Zusammenlebens,
  • Begegnung und Verständigung mit Menschen anderer Völker,
  • Gesunde und naturgemäße Lebensführung mit vegetarischer Vollwertkost, ohne Alkohol und Nikotin.

 

 

Erläuterungen

Wir haben unsere Wege und Ziele mit dem Leitgedanken der „Ehrfurcht vor dem Leben“ überschrieben. Dies zeigt, wie zentral dieses ethische Grundprinzip ist. Unsere weiteren Ziele ergeben sich als Folgerungen aus diesem Leitgedanken.

Welches Anliegen verbinden wir mit dem Gedanken der Ehrfurcht vor dem Leben? – Albert Schweitzer prägte am Anfang des 20. Jahrhunderts diesen Begriff, nachdem er jahrelang einer Frage nachgegangen war: «Was ist das gemeinsam Gute an dem Mannigfaltigen, das wir als gut empfinden? Gibt es einen solchen allgemeinsten Begriff des Guten?» Ausgehend von dem christlichen Gebot der Nächstenliebe fand Schweitzer die Antwort auf diese Fragen in der Ehrfurcht vor dem Leben als Grundprinzip unseres Denkens und Handelns. Das Verständnis für diesen Begriff kann sich allerdings nach Schweitzer nur auf der Basis der Empfindung entwickeln: «Ehrfurcht muss mit dem Herzen begriffen werden.»

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