Satzung - Anhang 1

Wahlordnung

§ 19 Geltungsbereich

Diese Wahlordnung regelt die Wahlvorgänge bei Bundes-, Landes- und Gruppenversammlungen der deutschen reform-jugend e.V..

§ 20 Allgemeine Bestimmungen

Wählen können nur anwesende, ordentliche, stimmberechtigte Mitglieder. Wahlhelfer (z.B. für die Stimmenauszählung) sind von der Versammlung mit einfacher Mehrheit* zu wählen.

§ 21 Geheime Wahl

Auf Antrag eines Mitgliedes muss für den anstehenden Wahlgang geheime Wahl (mit Stimmzetteln) durchgeführt werden.

§ 22 Kandidatenliste

Der Versammlungsleiter eröffnet für jedes zu besetzende Amt die Kandidatenliste. Vor Eintritt in den Wahlgang fragt er die Kandidaten einzeln, ob sie kandidieren.

§ 23 Wahlverfahren

  1. Der Vorsitzende des Bundesvorstandes, stellvertretende Vorsitzende des Bundesvorstands, Bundesgeschäftsführer und Schriftleiter der Bundeszeitschrift, ebenso der Vorsitzende des Landesvorstandes, stellvertretende Vorsitzende des Landesvorstandes, Landesgeschäftsführer, ebenso der Gruppenleiter sind einzeln (d.h. jedes zu besetzende Amt erfordert gesonderte Wahlgänge) zu wählen. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit** der Stimmen der Versammlung erhalten hat.
  2. Die weiteren Mitglieder des Bundes-, Landes- und Gruppenvorstandes sind in der Regel einzeln zu wählen. Die Versammlung kann aber mit absoluter Mehrheit beschließen, dass die weiteren Mitglieder gemeinsam gewählt werden.

Bei Einzelwahlen der weiteren Mitglieder ist derjenige gewählt, der die absolute Mehrheit der Stimmen der Versammlung erhalten hat. Wird in zwei Wahlgängen für ein zu besetzendes Amt die absolute Mehrheit von keinem Bewerber erreicht, dann ist gewählt, wer im dritten Wahlgang die einfache Mehrheit der Stimmen der Versammlung erhalten hat. Bei Stimmengleichheit im dritten Wahlgang muss eine Stichwahl unter den Kandidaten mit gleicher höchster Stimmenzahl durchgeführt werden. Bei gemeinsamer Wahl der weiteren Mitglieder hat jedes Mitglied so viele Stimmen, wie Ämter zu vergeben sind. Stimmenhäufung ist nicht möglich. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der Stimmen der Versammlung erhalten hat. Sind bei gemeinsamer Wahl nicht alle Ämter mit der erforderlichen Mehrheit besetzt, so sind die verbleibenden Ämter durch Einzelwahlen zu besetzen.

  1. Bei der Wahl des Beirats und der Kassenprüfer ist entsprechend der Wahl der weiteren Mitglieder des Bundes-, Landes- und Gruppenvorstandes zu verfahren. Abweichend hiervon können durch Versammlungsbeschluss (mit absoluter Mehrheit) der Beirat bzw. die Kassenprüfer in einer en-bloc-Wahl*** ermittelt werden. Bei der en-bloc-Wahl ist die absolute Mehrheit erforderlich.

 

§ 24 Annahme der Wahl

Die Bestellung zum Bundes-, Landes- bzw. Gruppenvorstand wird erst mit der Annahme der Wahl durch den Kandidaten wirksam. Der Verzicht bedeutet die Nichtannahme mit der Folge, dass ein neuer Wahlgang erforderlich wird.

 

*) einfache Mehrheit: bei der Abstimmung über zwei und mehr Vorschläge gilt der Vorschlag als angenommen, der die meisten Stimmen erhält; bei nur einem Vorschlag bedeutet dies mehr Ja- als Nein-Stimmen.

**) absolute Mehrheit: bedeutet, dass sich mehr als 50% der anwesenden Mitglieder dafür aussprechen.

***) en-bloc-Wahl:bedeutet, dass die Kandidaten auf einen Wahlvorschlag gemeinsam in einem Wahlgang ermittelt werden, wobei jedes Mitglied eine Stimme hat