Silvestertreffen 2021/2022

Wann:  27.12.2021 - 02.01.2022
Wer:  ca. 40 Leute 

interessante Gespräche, Raum-Schmücken mit Taco, ewiges Holzkohlen, Tanzabend, schöne Spaziergänge oder gemütliche Stunden auf den Matratzen im großen Raum...

 

Wenn ich so an das Silvestertreffen zurück denke, dann denke ich an…

interessante Gespräche, an das Raum-Schmücken mit Taco, das ewige Holzholen, den Tanzabend, schöne Spaziergänge oder die gemütlichen Stunden auf den Matratzen im großen Raum. Das sind ein paar der Eindrücke, die ich vom Silvestertreffen mitgenommen habe.

Und ihr? Woran erinnert ihr euch?

 

Endlich da. Nomi, Jorim und ich durchquerten das kleine Tor der Jugendherberge Oer-Erkenschwick. Vor uns lag eine große Wiese, auf welcher schon Fußball gespielt wurde, weiter hinten standen einige Kiefern und zu unserer rechten Seite lag ein größeres flaches Gebäude, unser Haupthaus. Die ganze Wiese war umsäumt von dunklen Holzhütten mit langen Dächern, unseren Schlafhütten.

Mir kam es total unwirklich vor, all die vertrauten Gesichter nach so langer Zeit wieder zu sehen, wie sie Fußball spielten, sich unterhielten und - nun ja – einfach da waren.

Voller Freude begrüßten wir uns und halfen beim Ausladen des Materials. Am Anfang war die Stimmung noch etwas schüchtern, aber nach dem Testen (was dann, als das Auto mit den Tests endlich ankam, auch passieren konnte), einem Abendessen und Kennenlernspielen verflog die Schüchternheit rasch. Nach dem ersten Abendkreis konnte man zur ersten der allabendlichen Aktivenrunden gehen.

Am nächsten Morgen mussten wir leider feststellen, dass die Hütten von Mäusen bewohnt waren. Wir hatten die Mäuseköttel zwar schon am Tag zuvor an einigen Stellen gesehen, aber als dann meine Schokolade, die ich als Wichtelgeschenk bekommen hatte, angefressen war, war klar: Hier sind die Mäuse aktiv...

Das Vormittagsprogramm organisierte Taco und am Nachmittag holten wir Holz aus dem Wald nebenan. Am Ende hatten wir sogar so viel Holz, dass wir am Abreisetag ein paar Stämme zurück in den Wald bringen mussten. Die restliche Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir auf unserem selbst gebauten Sofa und mit Wizard-Spielen. Der erste „ganze“ Tag ging mit einem Singe- und Vorleseabend zu neige.

Die nächsten Tage begannen mit Morgenkreisspielen, Yoga und dem Vormittags-Programm. Am 29.12. gab es die BV, welche zwischendurch von einem (wie wir dachten) argwöhnischen Hausmeister unterbrochen wurde. Eigentlich bewunderte er aber nur unseren Feuerstoß! Nachmittags hatten wir eine IG-Zeit. Ich bin zu Ju-Ju (Gregor) in die Improtheater-IG gegangen, die äußerst spannend und amüsant war. Außerdem hatten wir natürlich nebenbei unsere Dienste, der TeDi bei uns in der Mädchentoilette war besonders beliebt, da drei Klos verstopft, defekt oder einfach eklig waren.

Abends veranstaltete Benni mit uns einen Tanzabend, bei dem wir ganz schön ins Schwitzen kamen. Zwischen dem Programm wurde außer dem Tischkicker irgendwann auch das (Tisch-) Hockey-Spiel entdeckt. Wenn man sich also fragte, woher der Jubel, die Anfeuerungsrufe (und manchmal auch eine gebannte Stille) kamen, konnte man damit rechnen, dass Hockey gespielt wurde. Andere schnitten sich neue Frisuren... Außerdem schallte das Radio hin und wieder aus der Küche vom SpüDi und sorgte für Unterhaltung.

Das Vormittagsprogramm mit dem Schwerpunkt Zukunft von Taco war sehr interessant, besonders die Traumreise, nach der wir mit einer weiteren Person spazieren gingen und uns über unsere Gedanken austauschten.

Als Geländespiel spielten wir among-drj und abends schauten wir uns eine Diashow mit den Erlebnissen des Jahres an. Auf dem Treffen gab es immer wieder Verwechslungen zwischen der kleinen und der großen Mathilde, und so wurde die Große zur „Küchenmami“.

- Und dann war auch schon Silvester. Vormittags gab es eine IG-Zeit: Wir spielten Asse schieben, halfen bei dem restlichen Bau des Feuerstoßes, hatten Küchendienst für den Bunten Abend, und Lilly und ich bemalten in unserer IG Taschen. Die darauffolgenden Vorbereitungen für den Bunten Abend waren eher stressig, aber lohnten sich, denn der Abend wurde richtig super!

Malte und Paul N. waren die Moderatoren und Jacobo eröffnete ihn mit einem von ihm selbst geschriebenen, sehr berührenden Rap. Es folgte Herzblatt von Delphine und Pius und danach wurde das Buffet eröffnet: wir wünschten uns „ein fröhliches Schlemmen, und ein achtsames Schlemmen für Taco“.Lars und Mathilde hatten wieder mal köstliches Essen zubereitet und es gab sogar einen Schokoladenbrunnen (der aber, glaube ich, von Laurin kam...).

Der Bunte Abend ging weiter mit dem Kleinfahrtlied der Wandersleute und den dazugehörigen Bildern; einem verblüffenden Zoo von Anna, bestehend aus drj-Tieren. Anschließend präsentierte Ju-Ju eine schweres Gedicht und Lied. Nach zwei bewegenden Songs von Freya und einem Sketch von Liam und Jorim hatten Daniel und Taco einen BuVo-Test arrangiert: wir mussten den zwei Stellvertretenden des alten BuVos beweisen, dass wir der kommenden Aufgabe würdig sind. Danach schmetterte Benni mit Unterstützung das Lied „Warm im Altenheim“ - es wurde nachher zum allgemeinen Hit. Als nächstes stellte Malte ein Gedicht vor, in dem fast jede*r Anwesende vorkam. Jetzt wäre der Bunte Abend eigentlich zu Ende gewesen, aber als Zugabe schloss Aurelia ihn mit zwei von ihr auf der Geige gespielten Stücken.

Es war so kuschelig gemütlich und wir wären fast liegen geblieben, aber es wurde immer später und deshalb hieß es: Jacke anziehen, Fackellauf. Schweigend gingen wir unseren Weg, stellten uns auf und der Feuerstoß wurde entzündet. Jorim und ich wurden aufgenommen. Wir sangen unsere Lieder, wünschten uns ein frohes neues Jahr, und später in der Nacht bekamen Raùl und Benni sogar noch eine neue Frisur...

Am kommenden Morgen aßen wir ein sehr leckeres Reste-Frühstück und gingen den Neujahrs-Spaziergang. Tanni führte uns zu einem ziemlich hohen Feuerwachtturm, von dem aus wir über die Haard schauen konnten. Unser Morgenkreis fand dort mir vielen lustigen Spielen und enthusiastischem Gesang statt (wir wurden staunend beobachtet).

Später mussten ein paar von uns noch zum Testzentrum laufen, welches neben einem Schwimmbad und dem Außengelände einer Sauna lag. Mit dieser Aussicht warteten wir dort 15 Minuten lang auf unsere Ergebnisse... nun ja...

Wir hatten leider einen positiven Fall und so herrschte Trubel und Unsicherheit, als wir zurück zum Camp kamen. Johanna und Liam erklärten aber vor versammelter Runde die weiteren Vorgehensweisen, und so kehrte wieder Ruhe ein. Das Sommercafé am Abend wurde sehr entspannt.

Der nächste Tag war nun tatsächlich schon der Abreisetag. Wir putzen die Toiletten, die Hütten, räumten auf und reinigten auch sonst alles, was nicht niet- und nagelfest war. Es wurde gepackt und immer mehr von uns fuhren ab. Auch wir mussten irgendwann unsere Sachen zusammensuchen und uns auf den Heimweg machen, eine Menge schöner Erinnerungen im Gepäck...

 

Liebe Grüße,

Ayla

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